Wo es weh tut. Ein Leben am Rand der Gesellschaft.
Ein Bericht mit politischem Tiefgang über das Leben am Rande der Gesellschaft. Dort, wo es weh tut. Franco Clemens, Streetworker aus Köln, nahm kein Blatt vor den Mund. Er benannte klipp und klar die Gründe für Armut, Bildungsferne, prekäre Arbeit, Ausgrenzung, Kriminalität und Perspektivlosigkeit.
Als Problemlöser in den Problemvierteln der rheinischen Metropolen schlägt er sich auf die Seite seiner Klienten, pocht allerdings darauf, das Grundgesetz zu achten und dessen Prämissen in die Köpfe der Menschen zu verbringen. Und besonders die Frauen und Mädchen liegen ihm am Herzen, weil sie in der Integration eine ganze große Bedeutung haben könnten, wenn die Politik dieses Potential erkennen würde.
Ein bemerkenswerter Abend im Bonner Politik-Forum in der Stiftung Pfennigsdorf ging nach zwei Stunden zu Ende und hinterließ einen nachhaltigen Eindruck.
Vive la France
Wahrheit. Ein philosophisch-politischer Streifzug von der Antike bis zur Gegenwart.
Hingehen, wo es weh tut.
Karl Marx und die Wirtschaft von heute
Eine linke Mehrheit für Deutschland
Ab sofort erhalten Bonn-Ausweis-Inhaber*innen eine Ermäßigung von 50 %. D.h., sie zahlen nur 2,50 EUR.
Menschenrechte versus Profit
Eva-Maria Reinwald, Fachpromotorin für Globale Wirtschaft und Menschenrechte beim SÜDWIND e.V.- Institut für Ökonomie und Ökumene in Bonn, sprach am 13.03.2017 im DGB-Haus über das Thema „Menschenrechte versus Profit“.
Äußerst kompetent und engagiert stellte Frau Reinwald den Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte vor, der in Deutschland bisher leider keine Gesetzeskraft hat.
Das globale Thema des Zusammenhanges zwischen Profit und Menschenrechten findet in den Medien nur selten statt. Andererseits engagiert sich die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg (IHK) in diesem Bereich, um kleine und mittelständische Firmen hierfür zu sensibilisieren.
Ein Zitat des Philosophen Alain Badiou stand am Ende eines wissensbasierten Abends, der bei den Teilnehmer*innen einen bleibenden Eindruck hinterließ.
„Zwei zum Scheitern verurteilte Denkweisen bestimmen unsere Öffentlichkeit: auf der einen Seite marktwirtschaftlicher Konsens und universelle Kommerzialisierung, auf der anderen Seite eine verkrampfte Rückbesinnung auf Identität und Nation, die gegen diese Globalisierung einen reaktionären Damm errichten will.“








